Regeln 2026 Teil 2: Nachhaltiger Sprit als Performance-Booster?

Shownotes

Partner-Links: Amazon: https://amzn.to/439KmbO // Thomann: https://thmn.to/thocf/55qv93doz0 Der imkreisfahren merch shop: https://imkreisfahren.myspreadshop.de/

Ab 2026 fährt die Formel 1 mit vollständig nachhaltigem, CO₂-neutralem Benzin. In dieser Episode erklären wir, warum der neue Kraftstoff ein massiver Performance-Hebel sein könnte. Wir sprechen über Energiefluss statt Massenstrom, chemische Optimierung, Additive, Haltbarkeit und die Rolle der Mineralöl-Partner. Ein ausführlicher Technik-Deep-Dive im zweiten Teil unserer dreiteiligen Serie zu den neuen F1-Regeln.

📣 Was meint ihr? 👉 Wird der Kraftstoff 2026 wichtiger als der Motor selbst? 👉 Oder erwartet ihr, dass sich die Unterschiede schnell angleichen?

🔔 Nicht vergessen: Podcast abonnieren für 3–4 Episoden pro Woche rund um die Königsklasse des Motorsports.

📲 Folge uns auch hier: Instagram: https://www.instagram.com/imkreisfahren Facebook: https://www.facebook.com/imkreisfahren

📈 Unsere Formate: F1 Fahrernoten & Race Reviews Aktuelle News & Einschätzungen Deep Dives & Special-Episoden Die ehrlichste F1-Community auf YouTube

Alle Fotos sind bearbeitet im Einklang mit der gewährten Lizenz und/oder fair use für den Zweck der redaktionellen Berichterstattung. Wir nutzen für historische Bebilderungen Wikimedia Commons-Bilder unter den Lizenzen Attribution-ShareAlike 2.0 Generic, Attribution-ShareAlike 3.0 Unported und Attribution 4.0 International.

Mehr dazu hier: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/ https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/ https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/

Transkript anzeigen

Kann Treibstoff ab dieser Saison den Unterschied zwischen Platz 1 und 20 ausmachen? Die Antwort lautet eventuell ja. Das Alpine-Team ist die letzten Jahre vor allem wegen des schwachen Motors hinterher gefahren. Da lag das Defizit bei 20 bis 30 PS. Die neuen Treibstoffe könnten sogar bis zu 50 PS Unterschied machen umgerechnet. Darüber müssen wir unbedingt reden, denn die Saison 26 beginnt in Kürze. Ja und die Formel 1 tritt in eine komplett neue Ära. Wir erklären euch einige der wichtigsten Regeländerungen in einer schönen dreiteiligen Reihe. Das ist Teil 2 und wie gesagt widmen wir uns hier den Kraftstoffen. Wird der Sprit zum Faktor X? Finden wir doch gemeinsam raus, Freunde. Ihr seid bei Im Kreis fahren, eurem Kanal für News, Hintergründe und Infos aus der Welt der Formel 1. Lasst uns gerne ein Abo da, wenn euch gefällt das wir machen. Wir sind auf einer Mission, die 5000 Abonnenten wollen wir auf YouTube unbedingt knacken in diesem Jahr. Macht gerne mit, schickt das Video jemanden weiter, den ihr mögt, der sich für Formel 1 interessiert. Lasst uns loslegen Sebastian. Let's go. Die Saison 2026 beginnt in Kürze und die Formel 1 tritt in eine neue Ära. Wir erklären euch in einer dreiteiligen Reihe die wichtigsten Regeländerungen. Davon gibt es nämlich einige. Hier in Teil 2 widmen wir uns den neuen nachhaltigen Kraftstoffen. Wird der Sprit zum Faktor X? ist die Frage. Finden wir es doch gemeinsam raus. Ihr seid nämlich hierbei im Kreis fahren gelandet, eurem Kanal für News, Hintergründe und Infos aus der Welt der Formel 1. Lasst uns sehr gerne ein Abo da, dann verpasst ihr in Zukunft auch nichts und wir haben die Mission. Dieses Jahr wollen wir hier auf YouTube unbedingt die 5000 Abonnenten Marke knacken. Macht gerne mit, schickt dieses Video gerne weiter, wenn es euch gefällt. Lasst einsteigen, Sebastian. Auf geht's. Ja, also im ersten unserer Videos zu den neuen Regeln der Saison und den Änderungen, da haben wir uns den Motoren gewidmet, jetzt den Sprit und das könnte tatsächlich mehr Umbruch bringen, als viele von euch denken mögen, denn der wahre Wettbewerb, der beginnt möglicherweise im Chemielabor, der hat schon längst angefangen, muss man sagen, also warum und um was es da geht jetzt mehr, denn mit dem Treibstoff geht es in dieser Episode jetzt um was, was auf den ersten Blick unscheinbar wirkt, aber in Wahrheit möglicherweise das größte Performance-Unterscheidungsmerkmal sogar sein könnte in der neuen Ära. Ab 2026, also mit Wirkung dieser Saison, fährt die Formel einsamlich erstmals mit 100 % nachhaltigen, synthetischen Benzin, sogenannte nachhaltige Kraftstoffe. Klingt erst mal langweilig, klingt nach irgendwie so typisch irgendwie, wir retten die Welt. Aber auch Leute, die es vielleicht nicht so im Umwelt-Schutz mit der Nachhaltigkeit haben, dürfen sich freuen, das werden wir jetzt mal durch. Exerzieren, was nämlich nach ÖKPR klingt, das könnte sportlich explosiver werden als jede Aerodynamik-Wegel. Dave, was hat es damit auf sich? Ja, eine ganze Menge. Aber das Ziel ist tatsächlich schon auch mit dem Klimaschutz da in Einklang. Offiziell ist das Ziel nämlich, die Formel 1 insgesamt will bis 2030 net zero werden. Das ist ja die Initiative, die die Formel 1 gestartet hat. Der ganze Sport inklusive Transport inklusive der Veranstaltung soll also ja. quasi 0 % Schadstoffe ausstoßen bzw. eben dann Kohlendioxid neutral werden. Das ist ein sehr ambitioniertes Ziel auf jeden Fall und ein erster Schritt ist jetzt tatsächlich der 100 % nachhaltige Kraftstoff, der jetzt in die Rennwagen kommt und die Rennwagen befeuert. Die Rennwagen an sich sind aber insgesamt betrachtet bei dieser ganzen Initiative fast schon lebenssächlich tief verursacht tatsächlich nur einen Prozent der gesamten Emissionen des Sports. Ist auch ein spannender Fakt auf jeden Fall. Aber die Rennwagen und die Boliden sind tatsächlich ein Hochleistungslabor zum Forschen, mobiles Hochleistungslabor natürlich. mit weltweit über 1,4 Milliarden Verbrennern, also Verbrennermotoren ist klar, Elektromobilität wird das Problem nicht alleine lösen können. Synthetische Kraftstoffe können dann auch Bestandsflotten dekarbonisieren, sagt man. Und da geht es gar nicht um Autos allein. Da geht es um große Schiffe, Öltanker oder andere Tanker natürlich. Öl braucht man dann hoffentlich nicht mehr so viel. Es geht um Flugverkehr, also sowas. Da könnten synthetische Kraftstoffe enorme Vorteile bringen und die Welt ein Stück grüner machen. Die Formel 1 möchte sich hier als Vorreiter profilieren und möchte in der Entwicklung dieser synthetischen Kraftstoffe natürlich vorangehen. also gerade so Sachen wie Flugverkehr und Schifffahrt und so weiter, sind Sachen, sind sehr schwer zu elektrifizieren. Anders als zum Beispiel ganz normale PKWs für den Endverbraucher. Da ist nämlich der Wirkungsgrad sehr hoch. Das macht schon Sinn langfristig darauf, E-Autos zu setzen. Aber so etwas wie ein Flugzeug, das ist da sehr, sehr viel schwieriger umzusetzen und da kann es eben gut helfen. Und was bedeutet denn jetzt 100 Prozent nachhaltig für 2026? Also 2030 soll es ja dann umgesetzt sein. Das ist das here Ziel der Formel 1. Mal schauen, was daraus wird. Aber ab 2026 ist jetzt die Devise, darf kein fossiler Kohlenstoff mehr im Formel 1-Sprit enthalten sein. Gar nichts, ja, also keine fossilen Bestandteile mehr. Erlaubt sind dann nur noch so genannte Advanced Sustainable Components, sagt man da auf Englisch. Also das sind zum Beispiel Abfallstoffe, Non-Food-Biomasse, also etwas, was nicht aus Lebensmitteln besteht, oder eben synthetische E-Fuels, die aus CO2 plus grünem Wasserstoff bestehen. Also das ist dann Wasserstoff, der halt nachhaltig produziert worden ist. Ganz wichtig ist, der Sprit muss mindestens 65 Prozent weniger CO2 verursachen als fossiles Benzin, zertifiziert nach EU-Standart. So jetzt erstmal die trockene Theorie und trotzdem soll sich dann der Motor wie mit ganz normalem Benzin verhalten und das ist eben auch der Knackpunkt, Dave, denn da steckt einiges dahinter. Ja, es wird spannend, weil die Ziele wirklich sehr, hoch sind. Die Fahrer und natürlich auch die Fans an der Strecke sollen möglichst nicht merken, dass da andere Kraftstoffe im Motor stecken. Das ist die große Aufgabe an alle Mineralöl-Hersteller, die sich da engagieren in der Formel 1. Und es findet auch ein Paradigmenwechsel statt. Wir haben es in der Folge mit den Motoren schon Stück weit natürlich thematisiert. Die Episode verlinkt euch, das Sebastian vielleicht auch noch hier, wenn ihr die noch nicht gesehen haben solltet. Schaut ihr unbedingt auch mal an, da erklären wir viele spannende Dinge. Aber wie gesagt, der Paradigmenwechsel ist folgender, denn bis heute oder in den aktuellen Regeln oder in den früheren Regeln, jetzt sind sie nicht mehr aktuell, sie sind veraltet, wurde der Kraftstoff über Massestrom definiert oder begrenzt. Man durfte 100 kg pro Stunde in die Motoren einfließen. Das war die Durchflussmenge, die war begrenzt. Ab 2026 ist das nicht mehr der Fall. Da gilt etwas anderes. Begrenzt wird jetzt nämlich der Energiefluss. Und zwar dürfen jetzt nicht Liter in die Motoren rein fließen, sondern die Power Units dürfen insgesamt, also Elektromaschine plus Verbrennungsmotor maximal 3000 Megajoule pro Stunde produzieren oder maximal 3000 Megajoule Energie aus dem Spritz darf in die Verbrenner fließen. So rum ist es. Moment, das war falsch. Ab 2026 wird das anders. Da gilt eine neue Regel sozusagen. Es wird der Energiedurchfluss begrenzt. Der Energiedurchfluss sieht folgendermaßen aus. dürfen maximal 3000 Megajoule an Energie in den Verbrennungsmotor fließen. Wie diese 3000 Megajoule hergestellt werden im Sprit, bleibt den Chemikern sozusagen völlig freigestellt, völlig offen. Du hast schon bisschen die Rahmenbedingungen gerade genannt, Biomasse oder synthetisch oder oder oder. Da gibt es eine ganze Menge an Optionen, die die Chemiker da zur Hand haben. Und das wird spannend zu sehen sein, wie unterschiedlich sie die Aufgabe vielleicht auch angehen. Warum ist das wichtig? Nachhaltige Kraftstoffe haben nämlich oft eine geringere Energiedichte. Und man braucht theoretisch bisschen mehr Volumen. um dieselbe Energie oder denselben Energieausstoß zu kommen. Das zwingt die Hersteller aber zu maximaler Effizienz. Das ist etwas, an dem forschen die bestimmt schon. Das wird spannend zu sehen sein, je mehr Energie man aus weniger Masse bekommt, desto höher ist der Performancevorteil. Stellt euch vor, ein Hersteller kriegt 3000 Megajoule pro Stunde aus 100 kg Spritze, wie es bisher war. Der andere aber vielleicht aus 90. Stellt euch vor, ihr fahrt Vom Startdruck mit 10 Kilo weniger rum in der Formel 1 macht das unheimlich viel aus. und da kann man jetzt auch sozusagen vom versteckten Benzinkrieg sprechen, also vom Hidden Fuel War sprechen da schon einige. die Chemie ist ganz entscheidend und da wird es richtig spannend, denn hinter den Kulissen ist dieser Kampf sozusagen auch schon am Toben und der Kraftstoff, wie wir schon gesagt haben, ist nicht standardisiert. Jedes Team entwickelt damit seinem individuellen Partner selbst und das ist dann zum Beispiel Ferrari mit Shell. Die haben ja sehr lange eine Kooperation genauso wie Mercedes mit Petronas, Regboul mit ExxonMobil, Audi mit BP, Schrägschicht Castrol und Aston Martin, da gehört dann Honda dazu, als Motorenbauer mit Aramco. Und das Ziel ist es dann eben Moleküle zu bauen, nicht nur sauber sind, sondern eben auch optimale Leistung liefern. Wie das erreicht wird, ist halt im Rahmen dessen, was wir vorher gesagt haben, also diese losen Vorgaben, 65 Prozent weniger CO2-Ausstoß usw. usf. eigentlich komplett diesen Teamstack überlassen, diesen Team plus Kraftstofflieferanten. Und das ist dann schon echt auch ein Hebel, Dave. Da geht einiges. Da geht einiges. Und ganz wichtig zu erwähnen ist an dieser Stelle vielleicht, dass zwei dieser fünf Mineralölhersteller sich diese Aufgabe zum ersten Mal stellen. Also wirklich Kraftstoffe und dazu gehören aber auch Schmierstoffe, Additive und so weiter für die Teamstar mitzubringen. Das sind nämlich Exo-Mob... nicht Exo-Mobler, Quatsch. BP Castrol ist das bei Audi. Die waren bisher noch nicht in der Formel 1 aktiv oder lange nicht mehr. Auf jeden Fall nicht unter diesen Regeln, unter Hybridmotoren und so weiter. Und auch Aramco, die uns zwar bekannt sind, weil sie natürlich als Sponsoren auftreten, als Sponsoren von Aston Martin, aber auch als Sponsoren an diversen Rennstrecken, als Sponsoren der Formel 1 insgesamt. Aber Kraftstoffe haben sie bisher noch nicht hergestellt. für Formel 1 Teams, denn Aston Martin ist bisher bekanntermaßen mit Mercedes Motoren gefahren. Die hatten Sprit von Petronas da im Tank. Also wird ganz spannend sein, wie sich die zwei Kombinationen dann auch schlagen. Kann ein Vorteil, kann ein Nachteil sein, je nachdem wie fähig die Chemiker da sind um die Enkel zu denken und da vielleicht eine spannende innovative Lösung zu bringen. Aber maßgeschneiderte Moleküle hast du ja gerade schon glaube ich genannt. Und um die geht es hier, denn die Hersteller nutzen dann komplexe chemische Verfahren, um Molekülketten gezielt zu gestalten. Das kann ich mir sehr schwer vorstellen. Ich hatte sehr kurz Chemie und war da auch wirklich schlecht. auch kein Experte. es ist erstaunlich, was da möglich ist im Labor auf jeden Fall. Und die Parameter, die dann so ein Kraftstoff erfüllen muss oder wo er performen muss, sind halt Dinge wie Klopffestigkeit. Zu dem Thema haben wir schon in der Motoren-Episode ein bisschen gesprochen. Man muss die Verdampfung auch optimieren. Die Treibstoffe verbrennen ja im Verbrennungsmotor, das ja logisch. Und da treten dann noch Gase aus und verdampfen, das muss optimiert werden natürlich. Die Verbrennungsgeschwindigkeit ist ein Faktor, da hat der Sprit großen Einfluss drauf. Aber auch die Kühlung in der Brennkammer muss da genug Temperatur drin sein, dass da ordentlich verbrannt wird. Aber der Motor darf natürlich auch nicht zu heiß werden. Beziehungsweise je heißer der Motor läuft, ist dann auch natürlich eine Sache des Sprits. Der Sprit hat dann einen gewissen Faktor drauf. Je heißer das Ganze wird, desto mehr Kühlung muss man ans Auto packen. Das ist dann aerodynamisch wieder ein Nachteil. Also das muss alles möglichst optimiert werden und Hand in Hand greifen. damit man da von einem konkurrenzfähigen Produkt sprechen darf. Also die Variablen sind wirklich zahlreich und groß und entsprechen auch die Forschung sehr aggressiv und wie gesagt, könnte tatsächlich ein großer Performance Faktor werden in diesem Jahr. Dürft euch vor Augen halten, ein paar Millisekunden Unterschied zum Beispiel bei der Verbrennungsgeschwindigkeit können dann, naja, bei 15.000 Umdrehungen haben wir hier so hochdrehende Motoren nicht ganz zumindest. Theoretisch dürften sie das, aber in der Praxis drehen sie nicht ganz so hoch. Aber ein paar Millisekunden Unterschied können dann natürlich über Sieg oder Mutterschaden entscheiden. es ist wirklich ein Grad, ein schmaler Grad, den es da in der Formel 1 eigentlich immer und überall gibt. Jetzt auch wieder beim Sprit muss man sagen, denn da wird diesmal geforscht wie selten. Ja, wenn man sich jetzt fragt, warum jetzt dieser nachhaltige Sprit dann eigentlich den Motor so belastet, es ist grob gesagt so. Also diese Bio- E-Fuel-Komponenten, haben oft einen geringeren Brennwert als reguläres Benzin in höheren Sauerstoffanteil. Und was das jetzt bedeutet, das führt zu fetteren Gemischen, man dann. Und der Vorteil daran sind zwar niedrigere Verbrennungstemperaturen, weniger Stickstoffoxide und der Nachteil dann aber, du hast mehr Huss, mehr Ablagerungen, mehr Stress für die Injektoren und dann Es ist dann eben so in der Folge, dass dadurch die Schmierstoffe und diese Additivchemie, also dieser ganze chemische Prozess dahinter, wichtiger wird, als es bisher ohnehin schon war. Und der Sprit beeinflusst dann eben nicht nur die Leistung, sondern wie Dave auch gerade gesagt hat, die Haltbarkeit. Und jetzt wird es nämlich auch wirklich spannend, wenn wir dann den nächsten Schritt mal drauf schauen. was macht das denn für einen Leistungsunterschied? Und das ist echt ziemlich überraschend, zumindest mich hat es überrascht, wie ich es gelesen habe, was da am Ende tatsächlich bei rausstrengen kann. Und das ist der Grund warum wir überhaupt diese Episode hier machen und euch tatsächlich sagen können in gutem Gewissens, dass der Sprit ein großer großer Faktor werden kann. Die Ingenieure sprechen ja ganz offen darüber. 3-5 % Leistungsunterschied könnte von einer Powerjunge zu anderen entstehen nur durch unterschiedlichen Sprit. Also wenn der Motor identisch wäre, man befüllt den aber mit anderem Sprit, könnten solche Unterschiede entstehen und das sind bei einem Formel 1 Motor dann der 30-50 PS. Das sind Welten, das sind eine gigantische Zahl. Zum Vergleich Renault oder Schrägstich Alpinen, sind jetzt ausgestiegen. Die hatten tatsächlich in der Hybrid-Ära jahrelang ein Motordefizit und das lag nur bei ungefähr 20 bis 30 PS. Und selbst damit haben die keinen Stich gemacht. Also malt euch mal aus, was da 30 bis 50 % Unterschied ausmachen können. Könnte sein, dass die Kraftstoffe tatsächlich wichtiger werden als die Motoren selbst. Wahnsinn, oder? Ja und jetzt fragen sich manche vielleicht, naja, warum kommt dann Audi oder Honda bzw. Honda bleibt ja, Audi kommt zum Beispiel Cadillac, die wollen 2019, wenn sie sich so um den Dreh rum dann auch mit dem eigenen Motor, General Motors dann einsteigen und da fragt man sich, ist das jetzt attraktiver oder nicht? Also bei Audi zumindest hat man ganz offen gesagt, ohne diese neuen Regeln mit den nachhaltigen Kraftstoffen und dieser stärkenden Elektrifizierung, also den höheren Elektroanteil im Motor, ist jetzt halb 50-50, da wären sie gar nicht in die Formel 1 eingestiegen und Wir haben sie ja eingangs auch gesagt, die Formel 1 wird auch so bisschen zum Testfeld für eben Luftfahrt, Schifffahrt, Hochleistungsverbrenner der Zukunft. Wir reden da dann eher von so Trucks zum Beispiel, für den Fernverkehr. Also da machen E-Fusso richtig Sinn oder aber auch, wenn man jetzt zum Beispiel dann auf so Sportwagen schaut, also kann sich natürlich nicht jeder leisten, aber so ein klassischer Porsche oder auch Ferrari, die gehen natürlich auch auf Hybrid, weil so ein Elektroanteil natürlich auch extrem Vorteil auch für den Fahrspaß hat und gerade so für die Beschleunigung. Aber auch Verbrenner hat auch in vieler Hinsicht Leistungsberechtigungen, dass er auch weiterhin noch drin ist und kein eben reines Elektroauto. Und da kann es dann schon auch gut sein, wenn man mit E-Sturz arbeitet in der Zukunft. Also ist eben nicht für den Massen VW sage ich jetzt mal, sondern eben auch da, wo eben gerade Batterien nicht funktionieren, in diesen angesprochenen Feldern zum Beispiel. muss man einfach so anerkennen, dass es jetzt nicht irgendwie Ökogephase, sondern auch einfach harte Realität, was eben Wirkungsgrade angeht. Es gibt halt einfach noch ein paar Spielfelder, da hat auch so ein batteriebetriebenes, batteriebetriebener Motor einfach noch keine Daseinsberechtigung, vielleicht ist es in Zukunft auch anders. Also aber diese E-Fuel, die sind schon nicht unwichtig und gerade eben für die Formel 1, wenn wir auf die Formel E schauen, also So cool ich die auch irgendwie finde, das sind schon noch Welten dazwischen zwischen Formel 1 und Formel E. Also der Verbrenner, der hat auf jeden Fall seine Daseinsberechtigung. Und vielleicht mal schauen, was da jetzt bei rund springt. Also kluge Köpfe sind dann da, Dave. Was ist denn dein Fazit? Ja, man schielt ja eh schon Richtung V8, V10 in Zukunft. Also deutlich simplere, lautere Motoren, die dann eben mit synthetischen Kraftstoffen vielleicht trotzdem mehr CO2 neutral laufen könnten. Schauen wir mal, ob sie es in die Richtung entwickelt. sich auch viele. Wünschen sich viele. Was den Sound angeht, wäre ich ja gerne dabei, solange das CO2 neutral ist und trotzdem noch irgendwie eine Relevanz hat für die echte Welt, sage ich mal. Warum nicht? Sehr, gerne. Ziehen wir nochmal ein Fazit. Also die Formel 1 verabschiedet sich noch lange nicht vom Verbrenner, aber sie erfindet ihn ein Stück weit neu mit 100 Prozent nachhaltigem Sprit, mit meinem massiven Elektroanteil diesmal, mit einem Energielimit statt einem Kraftstoffmengenlimit, wie es bisher war. Und tatsächlich haben wir jetzt wirklich einen Wettbewerb, nicht nur auf der Strecke, nicht nur in der Fabrik stattfindet, nicht nur im Aerodynamik-Windkanal, sondern auch im Chemielabor. Wie gesagt, die Unterschiede könnten massiv sein. 2026 wird ohnehin nicht nur auf der Strecke entschieden, das ist klar. In Reaktoren, in Katalysatoren und in Molekülmodellen, diesmal vielleicht auch. Und nicht zuletzt deshalb ist diese neue Ära technisch. Vielleicht sogar die spannendste, die die Formel 1 je gesehen hat. So umfassend sind die Regeländerungen und so viel Neuland gibt es wirklich an jeder Ecke dann zu entdecken und neu zu beackern. Wir sind wahnsinnig gespannt und freuen uns unheimlich, oder? Auf jeden Fall. Wenn ihr eure Meinung kundtun wollt, tut es in den Kommentaren. Es lohnt sich, unserer Community beizutreten. sind immer sehr schöne Diskussionen. Sehr oft auch nicht unbedingt unsere Meinung, aber das ist völlig okay. Es geht sehr zivilisiert, das ÖZU ist, wird schön diskutiert und das macht doch eine Community aus. Also lasst uns eure Meinung wissen und vielleicht seid ihr ja sogar Experten in dem Feld. Also der ein oder andere hat ja schon mal durchblicken lassen. Ich wir hatten einen, ich weiß gar nicht mehr auswendig, es war, hat gesagt, der ist in einem Audi Projekt auch sogar drinnen. Ich habe Funktionen, leider jetzt gerade nicht, aber gerne da euer Wissen teilen, wenn ihr es dürft, wenn ihr es könnt, wenn ihr Lust drauf habt. Das würde uns sehr, freuen und das Ganze bereichern. Wir freuen uns auf jeden Fall schon extrem auf die neue Saison. sind da gespannt wie ein Flitzebogen, ihr sicherlich auch. Es gibt noch einen dritten Teil von der ganzen Serie. Dave, um was geht es da nochmal? Da geht es um Aerodynamik und das Chassis allgemein, ein bisschen Sicherheit. Also alles, über das wir noch nicht gesprochen haben, aber alles, was man dann sehen kann. Bisher haben über die unsichtbaren Themen Motor und Sprit gesprochen. Aerodynamik, Chassis, das sieht man sehr gut. Auch da gibt es viele spannende Neuerungen, die schauen dann zum dritten Teil unbedingt an. Also Abo dalassen, vielleicht die Glocke noch betätigen, dann verpasst ihr es auf jeden Fall nicht. Bis zur nächsten Episode, Freunde. Mehr von Formel 1 ist mehr gut.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.